Für mein Kind

Für mein Kind

Neun Monate trug ich’s unter meinem Herzen,

gebar es dann unter großen Schmerzen.

Endlich auf der Welt, die Freude war so groß,

geborgen hielt ich es in meinem Schoß.

Winzig klein, unendlich zart und ganz warm,

lag es selig lächelnd in meinem Arm.

Mit neugierigen Augen schaute es in die Welt,

das ganz große Glück hatte ich für es bestellt.

Drei Monate war es mein größtes Glück,

dann holtest du es in den Himmel zurück.

Meine Schreie trägt fort der Wind!

Warum nahmst du mir mein Kind?

Es gibt so viele welke Blumen, denk ich mir,

warum nahmst du stattdessen eine Rose dir?

Was hast du dir nur dabei gedacht?

Hast du vielleicht einen Fehler gemacht?

Die Tage und Nächte sind nun so sinnlos lang.

Wer hilft mir durch die Zeit, frag ich mich bang.

Kannst du mir nicht einen Rat erteilen?

Wann werden endlich  meine Wunden heilen?

Wann……?

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